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Ehrenkodex Gesundheits-Apps |
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Freiburg, 11.09.2012 (sw) Wie sicher kann ein Nutzer sein, dass die Tipps, Trainingsanleitungen oder medizinischen Tagebücher zur Dokumentation von Blutdruck, Blutzucker etc. den medizinischen Standards entsprechen? Jetzt haben Experten der Initiative Präventionspartner einen Ehrenkodex entwickelt, zu dem sich App-Anbieter verpflichten können. Sie zeigen anhand von sieben Kriterien auf, wo man als Nutzer einer Gesundheits-App am besten genauer hinschaut, bevor man ihr vertraut.
Die Kriterien wurde von Gesundheitsexperten der Initiative Präventionspartner in Zusammenarbeit mit der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft entwickelt. Anbieter von Gesundheits-Apps können sich in einer freiwilligen Selbstverpflichtung zur Einhaltung des HealthonApps-Ehrenkodex verpflichten. „Was durch Heilmittelwerbegesetz, Verbraucher- und Datenschutz für die Kommunikation gesundheitsbezogener Informationen im Web sowie in Printmedien längst geregelt ist, sollte auch in App-Stores gelten“, so die Apothekerin Dr. Ursula Kramer, die die Initiative Präventionspartner ins Leben gerufen hat und für ihr Engagement im Bereich Prävention und Gesundheitsaufklärung wiederholt ausgezeichnet worden ist. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass von freiwilligen Selbstverpflichtungen wirksame Impulse zur Qualitätssteigerung im Sinne der Verbraucher ausgehen können, ein Beispiel sind die ethischen Prinzipien der Health On The Net Foundation (HON-Code) für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen auf Webseiten. Es wäre daher zu wünschen, dass der aufgestellte Verhaltenskodex für Anbieter von Gesundheits-Apps einen gleichen positiven Beitrag leistet“ so Prof. Dr. Viviane Scherenberg, Dekanin für Prävention & Gesundheitsförderung der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen.
Auf dem Blog der Initiative Präventionspartner können sich Anbieter von Gesundheits- und Medizin-Apps eintragen, die sich zum Ehrenkodex verpflichten. Für geprüfte Gesundheits-Apps können sie mit dem HealthonApps Siegel werben. Welche Qualitätskriterien der Ehrenkodex umfasst,darüber informiert der Blog der Initiative Präventionspartner www.healthon.de.
Bericht Ärzte Zeitung, 04.10.2012
Bericht Deutsche Apotheker Zeitung, 20.09.2012
Bericht in der Ärzte Zeitung, 13.09.2012
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Testbericht in der Ärzte Zeitung, 29.06.2012
Freiburg, 26.05.2012 (sw). Gutes Blatt? Schlechtes Blatt? Gewinnen kann man bei dieser Skat-Runde auf jeden Fall. Man lernt seine Trümpfe in Sachen Gesundheit besser auszuspielen. Nützliche Vorsorgerechner und Tipps helfen dabei, fesch & gsund zu bleiben oder zu werden, z. B. ein BMI-Rechner, ein Rechner zur Bestimmung des täglichen Kalorienbedarfs, ein Promille-Rechner und eine „Vorsorge-Kamera“. Und wer Freunde zu einer zünftigen Runde Vorsorge-Skat einladen will, kann das mit der „Ich mag Dich“-Post ganz einfach tun. Und weil Spaß haben und Lernen sich nicht ausschließen, kommt das Vorsorge-Skat zünftig und fesch daher: Was fürs Auge und was für den Kopf, was für Männer, was für Frauen. Der Qualität der Information tut das keinen Abbruch. Die von medizinischen Fachleuten recherchierten Quellen orientieren sich an den Leitlinien der jeweiligen Fachgesellschaften, die App erfüllt alle Kriterien der Stiftung Health on the Net (HON) für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen im Netz. Frauen sind anders als Männer, auch in Sachen Gesundheit – und deshalb gibt es zwei Spielkartensätze: einen für die Frau und einen für den Mann. Das Informationsangebot reicht von gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen für die Herzdame oder den Herzbuben, über Impfungen, Informationen zur seelischen Gesundheit, zu Gesundheit am Arbeitsplatz, zu Rauchen, zu Krebs- und Risikofrüherkennung und wird ergänzt durch viele Tipps für einen gesunden Lebensstil, eine aktive Freizeit, einen vernünftigen Umgang mit Alkohol, und die Früherkennung von Blutdruck und Diabetes. Mit der integrierten Vorsorgekamera hat man ab sofort alle wichtigen medizinischen Dokumente griffbereit. Die Fotos z. B. vom Impfpass, Allergiepass, Blutgerinnungspass, Medikamentenplan, Bonusheft vom Zahnarzt etc. landen automatisch in einem vorinstallierten Ordner „A-Z Vorsorge“ und sind dort jederzeit auffindbar. Die Kopien der Dokumente auf dem Smartphone schützen außerdem vor Verlust. Männer und Frauen, die gesund und fesch werden oder bleiben wollen und über ein Smartphone mit Android-Betriebssystem verfügen, können das neue Vorsorge-Skat ab sofort nutzen. Die Initiative Präventionspartner, stellt es kostenlos im Google Play Market zur Verfügung um mehr Menschen zu informieren und zu motivieren, aktive Gesundheitsvorsorge zu betreiben. |
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Publikation der Studienergebnisse in der Deutschen Apotheker Zeitung
Freiburg (sw), 05. Mai 2012. Die NIZA3*-Studie, die im Nachgang zur mit dem Präventionspreis des WIPIG ausgezeichneten Präventionstudie konzipiert wurde, untersucht, ob sich durch Ansprache und Aufklärung über gesetzlichen Impfungen in der Apotheke mehr Apothekenkunden dazu motivieren lassen, ihren Impfschutz beim Arzt zu überprüfen bzw. aufzufrischen. Die Studie wurde von Juli bis Dezember 2011 bundesweit in A-plus Apotheken durchgeführt. Sie bietet wertvolle Impulse für die Entwicklung von Impfstrategien zur Erreichung Nationaler Impfziele in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass die Impfaufklärung in Apotheken von der Bevölkerung mit großer Mehrheit (93,3%) begrüßt wird, dass sie dringend notwendig ist, weil Dreiviertel der befragten Apothekenkunden ihren Impfschutz nicht kennen, und dass die Zusammenarbeit zwischen Apotheken und Arzptraxen Wirkung zeigt. 40 Prozent der Apothekenkunden, die sich nach Ansprache und Aufklärung in der Apotheke bereit erklärt haben, ihren Impfschutz beim Arzt überprüfen zu lassen, haben dies auch nachweislich getan. 48 Apotheken und 96 Arztpraxen haben sich an der Studie beteiligt.
Durch engere Zusammenarbeit in der Ansprache und Aufklärung der Bevölkerung gelingt es Apotheken und Arztpraxen, mehr Menschen für das Thema Impfen zu sensibilisieren und nachweislich Impflücken zu schließen.
NIZA3* ist ein Akronym, das die Rationale der Studie erklärt: Nationale Impfziele besser erreichen. Durch Ansprache und Aufklärung in der Apotheke. Weiter zu den Studienergebnissen.
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Freiburg, 27.12.2011 (sw). Die Initiative Präventionspartner bietet die Diabetes-Uhr jetzt auch als App an. Nutzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem können die Apps kostenlos downloaden.
Die Aufklärungs-App bietet Betroffenen, deren Angehörigen und allen, die sich in der Früherkennung und Schulung von Diabetikern engagieren, Informationen zu Risikofaktoren, zu diabetischen Folgeerkrankungen sowie nützliche Tipps zur Vorbereitung auf die regelmäßigen Therapiegespräche beim Arzt.
Sie ergänzt als Aufklärungs-App die Angebote für Diabetiker, die z. B. Tracking-Apps nutzen können, um die persönlichen Meßwerte zu dokumentieren oder ihren Insulinbedarf zu berechnen. Auf dem Tablet-PC im Wartezimmer kann die Diabtes-Uhr die Aufklärungsarbeit hausärztlicher Praxen unterstützen. Im Schnitt betreut in Deutschland jeder Hausarzt ca. 100 Patienten mit der Diagnose Diabetes Typ-2.
Die Angebote an deutschsprachige Apps für Diabetiker sind bisher sehr überschaubar. Die Initiative Präventionspartner hat sie miteinander verglichen. Die Übersicht ist im Blog verfügbar, der über mHealth-Themen informiert. Weiter zur Übersicht.
Alle Angaben der Diabetes-Uhr zu therapeutischen Richtwerten basieren auf den Praxisleitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Angaben zur Epidemiologie stammen aus dem aktuellen Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2012, Kirchheim Verlag. Verantwortlich für Konzeption und Texte der mobilen Applikationen ist die Apothekerin Dr. Ursula Kramer, Initiatorin der Initiative Präventionspartner. Die App orientiert sich, wie bereits die Impf-Uhr und die Vorsorge-Uhr, an den Kriterien der Stiftung Health on the Net (HON) für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen im Netz. |
Präventionspreis für beste wissenschaftliche Arbeit
Freiburg, 16.11.2011 (sw). Für ihre Präventionsstudie , die im Juni 2010 in Kooperation mit der Dualen Hochschule Lörrach durchgeführt wurde, wurde Frau Dr. Ursula Kramer vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Unter der Schirmherrschaft des Bayrischen Gesundheitsministers wurde der Preis am 16.11.2011 in München verliehen. Die Apothekerin hat sich mit ihrem Unternehmen sanawork Gesundheitskommunikation in Freiburg auf Präventionsprojekte spezialisiert, die die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung verbessern. Unter dem Dach der Initiative Präventionspartner entwickelt sie für und mit Institutionen und Unternehmen Studien-, Fortbildungs- und Kommunikationskonzepte.
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