Start Wissenschaft Präventionsstudie Apotheker

Fortbildungen

Wenn Apothekenkunden fragen.. Im Internet habe ich gelesen...,
Beginn: 30.05.2012, 14:00
Anmeldeschluss: 09.05.2012, 12:00
Ort: Emmy-Noether-Str. 2, 79110 Freiburg, sanawork Gesundheitskommunikation, 4. OG, Aufgang Nord.

DMP Diabetes Typ2: Z. E. I. T. Seminar für das Team der Hausarztpraxis
Beginn: 13.06.2012, 15:00
Anmeldeschluss: 31.05.2012, 12:00
Ort: Victor`s Residenz Hotel 66117 Saarbrücken , Am Deutsch-Französischen-Garten, Deutschmühlental

Präventionsworkshop Impfen für das Team der Frauenarztpraxis
Beginn: 16.06.2012, 09:00
Anmeldeschluss: 25.05.2012, 12:00
Ort: Novotel Aachen City 52062 Aachen Peterstr. 66

Präventionsworkshop Impfen für das Team der Frauenarztpraxis
Beginn: 16.06.2012, 09:00
Anmeldeschluss: 18.05.2012, 12:00
Ort: Radisson Blu Park Hotel 01445 Radebeul Nizzastraße 55


weitere ...

DocCheck Login





DocCheck Account beantragen »

Blutspendetermine DRK

DRK-Blutspendetermine Logo
Suchen Sie Ihren aktuellen Blutspendetermin in:
 
PDF Drucken E-Mail

Ansprache und Aufklärung über gesetzliche Impfangebote in der Apotheke:

Apothekerin im Beratungsgespräche

Im Anschluss an die Präventionsstudie 2010 wurde im Rahmen einer weiteren Studie quantifiziert, wie sich die Ansprache und Aufklärung über gesetzliche Impfangebote in der Apotheke und die abgestimmte Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern im Bereich der Impfaufklärung auf die Impfraten auswirken kann.

Im Fokus der Studie standen zwei Impfindikationen, die aufgrund ihrer Bedeutung für die Erreichung Nationaler Impfziele eine wichtige Rolle spielen: die Masern- und Influenza-Impfung.
Die Studienergebnisse liegen mittlerweile vor und sind auf der Studienwebsite veröffentlicht www.niza3.de
Sie zeigen eindrücklich, dass Apotheker ihre Kunden sehr erfolgreich zum Impftermin beim Arzt motivieren können. Posterpraesentation

Präventionsstudie 2010 kurz gefasst:
Wie kann es gelingen, die Nutzungsraten für Vorsorge- und Impfleistungen zu steigern und welchen Beitrag kann dazu die Apotheke leisten? Dies war der Ausgangspunkt unserer Studie, im Rahmen der wir im Juni 2010 Ärzte, Apotheker und Patienten befragt haben. Die Ergebnisse wurden beim Präventionskongress des WIPIG (Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen) am 30./31.10.2010 vorgestellt. Hier geht es weiter zum Poster und zum Download.

Die Ergebnisse in Kürze:

1. Obwohl die Mehrzahl der befragten Apotheken diagnostische Präventionsleistungen anbietet, wie Blutdruckmessungen, Blutuntersuchungen oder Diabetesrisikotest, nutzen Apotheken bisher kaum die Chance, ihre Kunden in diesem Beratungsumfeld auch für Vorsorge- und Impfangebote zu sensibilisieren und sie vorab zu informieren.

2. Nur wenige Apotheker engagieren sich in regionalen Präventionsnetzwerken, nur etwa jede 8. Apotheke gibt an, häufig mit Ärzten im Bereich Prävention zusammenzuarbeiten.

3. Die Patienten hindert weder Skepsis gegenüber Impfungen oder Angst vor Vorsorgeuntersuchungen an der Nutzung der Angebote, sondern vielmehr die Tatsache, dass sie sich zu wenig informiert fühlen.

4. Patienten geben als wichtige Informationsquelle für Gesundheitsfragen vor dem Arzt und Apotheker das Internet an. Betrachtet man im Gegensatz dazu den Anteil der Ärzte und Apotheken, die Informationen über Impfungen- oder Vorsorgeuntersuchungen auf Ihren Websites für Kunden zu Verfügung stellen, so lassen sich für die Zukunft deutliche Optimierungspotentiale erkennen.


Eine ganz praktische Hilfestellung für Apotheker ist in diesem Kontext die Impf- und Vorsorge-Uhr. Sie kann als visueller Präventionsbotschafter nach dem Beratungsgespräch Impulse aus der Apotheke in die Familien tragen. Sie kann die Nachhaltigkeit der Beratung verbessern und öffentlichkeitswirksam die Kompetenz des Apothekers als Präventionsberater erfahrbar zu machen. Sie ist sowohl als Gesundheits-App für Smartphones als auch als interaktive Webapplikation erhältlich, kann also auf jeder Apothekenwebsite eingebunden werden.
Interessierte können sich gerne ein Belegexemplar anfordern und sich selbst vom Nutzen überzeugen. Bitte dazu einen frankierten (€ 1,45) und adressierten Rückumschlag (A5) senden an:
Initiative Präventionspartner, Emmy-Noether-Str. 2, 79110 Freiburg